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Dr. Sven Lychatz
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Kriterienkatalog zur Auswahl einer geeigneten Fördereinrichtung

Dr. Sven Lychatz

Vom Bundesverband für Legasthenie und Dyskalkulie wurde ein Kriterienkatalog zur Auswahl einer geeigneten Fördereinrichtung erarbeitet und herausgegeben. Das Institut für systemisch-integrative Lerntherapie stellt den Kriterienkatalog hiermit öffentlich vor und beantwortet die aufgeworfenen Fragen.

Handhabung des Kriterienkataloges zur Auswahleiner geeigneten Fördereinrichtung

Bevor Sie eine Institution zur Durchführung einer Förderung einer Teilleistungsstörung wie Legasthenie oder Dyskalkulie/Rechenschwäche auswählen, sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten:

  • Voraussetzung ist, dass es sich um Einrichtungen handelt, die sich auf Legasthenie oder Dyskalkulie/Rechenschwäche spezialisiert haben. Trainingsprogramme für Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen sollten unterstützenden Charakter haben.
  • Die Mitarbeiter der Fördereinrichtung müssen eine fundierte mathematische und pädagogische Ausbildung zum Legasthenie/ Dyskalkulie-Spezialisten (Förderlehrer, Therapeuten, Trainer) vorweisen, wobei zu beachten ist, dass der Begriff eines Therapeuten in der BR Deutschland nicht geschützt ist.
  • Die Fragen 1 - 8 des nachfolgenden Kriterienkatalogs sind Fragen, auf die die Fördereinrichtung aktuell (Aushang, Web-Seite, etc.) antworten sollte.
  1. Erfragen Sie, ob die Mitarbeiter der Fördereinrichtung auf Dyskalkulie- und Legasthenie-Förderung spezialisiert sind!
    Ja! Die Mitarbeiter des Instituts für systemisch-integrative Lerntherapie sind speziell auf dem Gebiet der Legasthenie und Dyskalkulie/Rechenschwäche ausgebildet und haben jahrelange Erfahrungen. Die arithmetischen Grundlagen (Dyskalkulie/Rechenschwäche) und phonologische Bewusstheit (Legasthenie) werden schwerpunktmäßig erarbeitet. Konzentrationsübungen und Wahrnehmungsförderung flankieren und unterstützen die Förderung.
  2. Fragen Sie nach den Studienabschlüssen der Mitarbeiter der Fördereinrichtung!
    Das Team des Instituts für systemisch-integrative Lerntherapie setzt sich aus Fachleuten verschiedener Fachrichtungen zusammen. In unserem Team arbeiten speziell auf Dyskalkulie/Rechenschwäche und Legasthenie ausgebildetete Lehrer, Sonderschulpädagogen, Sozialpädagogen und Heilpädagogen. Alle verfügen über einen Hochschul- bzw. weiterführenden Abschluss. Bei Bedarf werden Fachkräfte aus anderen Gebieten, wie z.B. Psychologen, Familientherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten zur Förderplanung und deren Durchführung hinzugezogen.
  3. Interessieren Sie sich für Fortbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter der Fördereinrichtung!
    Die Mitarbeiter des Instituts für systemisch-integrative Lerntherapie nehmend verpflichtend an Weiterbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen teil. Weiterhin werden Fachkongresse und Weiterbildungsveranstaltungen verschiedener Organisationen, Verbände und Einrichtungen besucht. Das Institut für systemisch-integrative Lerntherapie führt selber Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrer und betroffene Eltern auf dem Gebieten der Teilleistungsstörungen durch.
  4. Fragen Sie nach den Laufzeiten der Verträge!
    Die Verträge in unserer Einrichtung sind freie Verträge ohne Mindestlaufzeiten. Wichtig für uns ist, dass die „Chemie“ zwischen den Schülern, Eltern und Mitarbeitern der Fördereinrichtung stimmt. Ohne diese Bedingung ist jegliche Förderung sinnlos. Die Verträge sind entsprechend kündbar.
  5. Erkundigen Sie sich, ob Kontakt zur Schule und zum Fachlehrer besteht!
    Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Fördereinrichtung steht bei uns nicht nur plakativ auf dem Werbeflyer, sie wird kontinuierlich gelebt. Aber nicht nur betroffene Fachlehrer werden in unsere Förderung integriert, sondern auch die mittelbar betroffenen Lehrer der Klasse (Klassenkonferenz) bzw. die Schulleitung.
  6. Fragen Sie nach, ob eine individuelle Diagnostik bei Ihrem Kind durchgeführt wird!
    Gerade bei Kindern, die von einer Teilleistungsstörung betroffen sind, haben sich individuelle Lösungsstrategien manifestiert. Deshalb ist eine qualitative individuelle Eingangsdiagnostik eine wichtige Grundlage für die anschließende Förderplanung.
  7. Informieren Sie sich nach erfolgter Diagnostik in einem persönlichen Gespräch über die Ergebnisse!
    Alle diagnostizierten Ergebnisse werden selbstverständlich mit den betroffenen Eltern durchgesprochen. Das ist selbstverständlich, da die Elternarbeit und Elternschulung wichtige Bestandteile für das zu erreichende Förderziel sind. Somit erhalten die betroffenen Familienmitglieder einen Einblick in die „Welt“, die sich das betroffene Kind von seiner Teilleistungsstörung und seinen entsprechenden Lösungsstrategien aufgebaut hat. Auch die darauf basierende individuelle Förderplanung wird den Eltern ausführlich dargelegt.
    Übrigens: Vor und nach jeder Förderstunde haben wir Zeit für Sie, um ihnen den Fortschritt Ihres Kindes bzw. auch notwendige Anpassungen oder Veränderungen des Förderplans zu erklären bzw. mit Ihnen zu diskutieren.
  8. Fragen Sie nach, ob die Förderung darauf ausgerichtet ist, die Inhalte der Mathematik (Dyskalkulie/Rechenschwäche) zu verstehen und zu beherrschen bzw. eine phonologische Bewußtheit (Legasthenie) aufzubauen!
    Dyskalkulie/Rechenschwäche: Neben der Entwicklung und Verinnerlichung von klaren Zahlen- und Mengenvorstellungen soll dem betroffenen Kind der sichere Umgang mit den Grundrechenarten ermöglicht werden.
    Legasthenie: Der Aufbau einer phonologischen Bewusstheit ermöglicht es dem betroffenen Kind, seine Lese- und Rechtschreibleistung deutlich zu verbesseren.

    Prinzipiell ist die Förderung darauf ausgerichtet, das Selbstwertgefühl des betroffenen Kindes aufzubauen und zu stärken, den Anschluss an den Schulstoff herzustellen und einen erfolgreichen Abschluss der Schullaufbahn zu ermöglichen.

Sprechen Sie mit uns per Telefon: 0341 2535198 oder per E-Mail: , wir helfen Ihnen gerne weiter.